• Friderico-Francisceum Gymnasium

    Alexandrinenplatz 11
    D-18209 Bad Doberan

    Tel.: (038203) 62395
    Fax.: (038203) 17149
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  • Geschichte & Direktoren der Schule

    21. April 1879 Friedrich Franz II , Großherzog von Mecklenburg-Schwerin, gründet in seiner Sommerresidenz ein Progymnasium, das an diesem Tag im “Puppenhaus” in der Beethovenstraße eröffnet wird.
    15. April 1883 Nach 41jähriger Regierung stirbt Friedrich Franz II in Schwerin.
    1. Sep 1883 Sein Sohn Friedrich Franz III verleiht dem Gründer zu Ehren der Schule den Namen Friderico-Francisceum.
    Ostern 1889 Das jetzige Gebäude, an der Stelle des abgerissenen klassizistischen Schauspielhauses vom Geheimen Baurat Möckel errichtet, wird bezogen.
    1914 – 1918 6 Lehrer und 111 Schüler fallen im I. Weltkrieg. Horaz´ Worte “Dulce et decorum est pro patria mori” stehen über der Gedenktafel.
    Ostern 1927 Die ersten 4 Mädchen werden an der Schule aufgenommen.
    1926/27 216 Schüler besuchen das im ganzen Land bekannte, angesehene Gymnasium, davon 39 aus dem weiteren Mecklenburg, 6 aus dem übrigen Deutschland.
    1929 Das 50jährige Schuljubiläum wird feierlich begangen.
    1. Okt. 1932 Oberstudiendirektor Reuter (SPD) wird an eine andere Schule versetzt. Trotz Verbotes durch die SA solidarisieren sich die Schüler auf einer Protestveranstaltung mit ihm.
    März 1938 4 Stunden lang müssen sich die Schüler eine Radiorede Hitlers zum Anschluss Österreichs in der Aula anhören. Etwa ein Drittel aller Lehrer sind Mitglied der NSDAP.
    1939 – 45 7 Lehrer und 165 Schüler fallen im II.Weltkrieg.
    Mai 1945 Direktor Brandt rettet Doberan, indem er den Sowjettruppen mit der weißen Fahne entgegengeht.
    1. Okt. 1945 Die Schule wird feierlich wiedereröffnet.
    1947 Das Gymnasium wird in Goetheschule umbenannt.
    April 1953 3 Schüler aus der jungen Gemeinde werden relegiert.
    1955 – 57 Das Institutsgebäude wird mit tatkräftiger Hilfe von Lehrern und Schülern auf dem Schulgelände errichtet.
    1949 – 1961 Zahlreiche Schüler und Lehrer verlassen die DDR und gehen in den Westen.
    1968 – 70 Nach der Niederschlagung der demokratisch-sozialistischen Bewegung in der CSSR kommt es zu Schülerprotesten und politisch nicht genehmen Äußerungen in Aufsätzen. 2 Schüler werden relegiert. Fast alle Lehrer sind mittlerweile Mitglied der SED, die die absolute Führung innehat und die ideologische Kontrolle ausübt.
    1979 Aus einem Kellerraum gestalten Schüler und Lehrer den Schulclub, wo fortan interessante Begegnungen und Veranstaltungen stattfinden. Das 100jährige Jubiläum wird begangen. Ehemalige Lehrer und Schüler aus Westdeutschland werden nicht eingeladen und feiern in Göttingen.
    Okt. 1989 Zahlreiche Schüler beteiligen sich an den Friedensgebeten im Münster. Das Lehrerkollegium wendet sich mit Vorschlägen zur Änderung der Bildungspolitik an das Ministerium.
    Ende 1989 Machtverlust der SED. Die Grundorganisation an der Schule löst sich auf. Fast alle Lehrer treten aus der Partei aus.
    3. Okt. 1990 Zum Tag der Einheit spricht Stadtpräsident Jürgensohn in der Aula zu Schülern und Lehrern.
    1991 Der ursprüngliche Name Friderico-Francisceum wird wiedereingeführt. 792 Schülerinnen und Schüler besuchen das Gymnasium im Hauptgebäude (Sekundarstufe II) und Nebengebäude (Sekundarstufe I). Sie werden von 53 Lehrern unterrichtet.
    Sommer 1999 Grundsteinlegung des Erweiterungsbaus zum Gymnasium.
    Mai 2001 Erste Unterrichtsstunden im neuen Gebäude abgehalten. Damit verbunden ist der Abriss der Institutsgebäudes. Durch die Schließung des Schwaaner Gymnasiums kommen viele Schüler von dort nach Doberan.
    2004 – 2008 Das Gymnasium in Neubukow wird 2008 geschlossen. Davor wechselten die Schüler Klasse für Klasse zum FFG.

     

     

    Direktoren der Schule

    • Wilhelm Kraner (1879-1881)
    • Dr. Wilhelm Kühne (1881-1908)
    • Dr. Carl Lüth (1908-1924)
    • Dr. Carl Reuter (1924-1932)
    • Helmuth Gaedt (1932-1937)
    • Dr. Willi Brandt (1937-1950)
    • Wilhelm Dethloff (1950-1952)
    • Arthur Bengelstorff (1952-1966)
    • Bodo Michels (1966-1970)
    • Günter Boeldt (1970-1980)
    • Klaus Krüger (1980-1986)
    • Karin Fourmont (1986-1991)
    • Arno Lange (1991-1992)
    • Roland Levetzow (1992-2011)
    • Birgit Hacker (seit 2011)